Donnerstag, 24.12.2009
Die besten Alben 2009
2. The Decemberists - The Hazards Of Love
3. Florence And The Machine - Lungs
von maomoondog um # 14:31 in Kolumne | 2 Kommentare | TrackBack (0) | Artikel versenden
Dienstag, 08.12.2009
Die Songs der Nullerjahre: Tomte - Ich Sang Die Ganze Zeit Von Dir (2006)
Album: Buchstaben über der Stadt (2006)
WIKIPEDIA - Tomte ist eine deutschsprachige Band aus dem Hamburger Umland. Ihre Musik lässt sich als deutschsprachiger Gitarrenpop beschreiben und durch die leichten Tocotronic-Anleihen der Hamburger Schule zurechnen. Thees Uhlmann selbst bezeichnet seine Musik als Rock, da alle Instrumente dieses Genres und dessen Gitarrensound vorhanden seien.
von maomoondog um # 13:10 in (Indie-) Rock | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Samstag, 28.11.2009
Natalie Portman's Shaved Head: Sophisticated Ponytail (Extended!)
Nicht in die Nullerjahre-Reihe gehört dieser kurze Einwurf der ausgedehnten (extended) Version des Songs Sophisticated Ponytail von Natalie Portman's Shaved Head aus dem letzten Jahr.
Album: Glistening Pleasure (2008)
von maomoondog um # 16:17 in Elektronisch | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Dienstag, 17.11.2009
Die Songs der Nullerjahre: Maximo Park - Graffiti (2005)
Album: A Certain Trigger (2005)
von maomoondog um # 21:09 in (Indie-) Rock | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Mittwoch, 11.11.2009
Die Nullerjahre: Flash & Gordon (2002)
Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende entgegen und damit so ganz unbemerkt auch das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts und -tausends. Musikalisch prägte mich persönlich dieser Zeitraum weit mehr als die 80er meiner Kindheit und 90er meiner Jugend, dem Internet sei Dank.
Wäre es dem gegebenen Anlass also nicht angemessen, in meinem Blog einen Blick zurück auf einige der wichtigen Einflüsse dieser Jahre zu werfen? Deshalb versuche ich in den letzten Wochen von 2009 noch so etwas wie eine Serie über die Nullerjahre durchzudrücken. Diese Arbeiten laufen parallel zur Zusammenstellung eines Samplers, dessen Playlist (und nur die) ich für die wenigen Interessierten am Ende an eben dieser Stelle veröffentlichen werde.
Beginnen wir also das große Unterfangen mit einer von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen und mittlerweile auch bei den Kennern in Vergessenheit geratene deutsche Elektropop-Produktion von Anno 2002. In einem Beitrag über Ian O'Brien Docker, der einen Hälfte dieses Duos, bin ich schonmal auf sie zu sprechen gekommen und hier präsentiere ich ihre leider zwei einzigen Singles/Videos ihres nicht fortgesetzten Debütalbums "Die Ersten unserer Art", die Hamburger Formation
Album: Die Ersten Unserer Art (2002)
von maomoondog um # 23:42 in Geheimtipp | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Dienstag, 15.09.2009
Florence & The Machine: Rabbit Heart (Raise It Up)
Für mich eben erst entdeckt und auch noch relativ frisch auf dem Markt: Das Debüt der britischen Singer-Songwriterin Florence Welch alias Florence and the Machine.
Florence & The Machine - Rabbit Heart (Raise It Up)
Album: Lungs (2009)
LAUT.DE - Hinter dem an sich harmlosen Etikett Indiepop verbergen sich oft die interessantesten Stilmixturen. Im Fall der britischen Formation Florence And The Machine zum Beispiel eine wilde Mischung aus Soul, Folk und Punk, oder wie Frontfrau Florence Welch erklärt: "Die Musik, die Lily Allen oder Kate Bush machen würden, wären sie, eingesperrt in einen Käfig voller Schlangen, im Keller eines Beerdigungsinstituts in Louisiana aufgewachsen."
Ganz so schlimm verläuft Welchs Kindheit jedoch nicht. Die 1987 in London geborene Sängerin und Songwriterin wächst als Tochter eines Werbefachmanns und einer Kunsthistorikerin auf. Bis heute sieht sie in der bildenden Kunst eine wichtige Inspirationsquelle. Darüber hinaus bereitet allerlei Alltägliches den Nährboden für ihre bildreichen, oft makaberen Texte. Um ihre Lyrik wirkungsvoll in Szene zu setzen, schart die Chanteuse ihre Begleitband The Machine um sich. Die Gruppe tritt in wechselnder Besetzung auf, zum Kernteam gehören allerdings Robert Ackroyd (Gitarre), Christopher Lloyd Hayden (Schlagzeug), Isabella Summers (Keyboards) und Tom Monger (Harfe).
Über den wuchtigen Klangfundamenten der Truppe thront versiert und energisch Welchs Stimme. Die beeindruckt bereits in frühen Kindertagen im Kreis der Verwandtschaft, wenn die kleine Florence bei Hochzeiten wie Beerdigungen singt. Außerdem tanzt sie leidenschaftlich gerne auf der Plattentruhe ihres Vaters. Darin befinden sich Alben von The Smiths und Velvet Underground. Ihre Mutter sorgt mit Tom Jones und den Monkees für die nötige Abwechslung.
Mit elf Jahren nimmt Welch ihre ersten Gesangsstunden. Die Jungmusikerin übt italienische Arien und Soul-Nummern von Dusty Springfield. "Es war eine eigenartige Mischung und ich denke, von ihr habe ich meine große Bandbreite", erinnert sie sich. Zudem steht sie auf die White Stripes und Kate Bush. Angeregt von dem bunten Durcheinander komponiert die Nachwuchskünstlerin schon bald eigene Stücke.
Im fortgeschrittenen Teenager-Alter verpflichtet sich die Songschreiberin ganz der Punk-Bewegung. Entsprechend gestylt begibt sie sich auf zahlreiche Konzerte angesagter Genre-Bands: Ihre Helden heißen Green Day und Nirvana. Mit The Toxic Cockroaches sammelt die Jungmusikerin erste Banderfahrung. Nach einer eher mäßig erfolgreichen Schullaufbahn beginnt Welch ein Kunststudium am Londoner Camberwell College Of Art. Dort besucht sie die Gigs einiger College-Bands. Das verstärkt ihre Vorliebe für verrückte Outfits und theatralische Bühnenshows noch weiter.
2006 kommt es schließlich zu einer schwerwiegenden Begegnung: Auf der Toilette eines Londoner Clubs trifft die betrunkene Florence Welch auf Mairead Nash, eine Hälfte des DJ-Duos Queens Of Noize. Welch wittert die große Chance und gibt ihrem erstaunten Gegenüber einen Song der Blues-Legende Etta James zum Besten. Die DJ ist begeistert. Sie lässt sich nicht lange bitten und übernimmt bereitwillig das Management der aufstrebenden Musikerin. Florence bricht ihr Studium ab und macht sich ans Debütalbum. Einen ersten Eindruck der Platte vermitteln die Singles "Kiss With A Fist" und "Dog Days Are Over" - die Tracks schlagen bei Kritikern und Trendscouts ein wie eine Bombe. Umjubelte Liveshows tun ihr Übriges.
Noch bevor der Erstling "Lungs" im Juli 2009 erscheint, erhalten Florence und ihre Machine die wirksame Unterstützung der BBC. Dank der Promo dieser Institution kann sich die Formation über Zusagen der renommierten Festivals Glastonbury und Reading and Leeds freuen. Zudem spielt sie im Vorprogramm solch angesehener Kollegen wie MGMT oder Blur und ist Teil der NME Awards Tour 2009, die zusätzlich White Lies, Friendly Fires und Glasvegas featured. Im Februar 2009 gewinnt Welch den Critics' Choice Award der Brit Awards, eine Auszeichnung für Newcomer, die noch kein Album veröffentlicht haben.
Bei all dem Zuspruch wundert es nicht, dass Florence Welch sehr zufrieden auf ihr gegenwärtiges Leben blickt. "Ich habe meinen idealen Job", erzählt sie. "Mir gefällt das Singen, mir gefällt das Tanzen, mir gefällt es, Trommeln zu schlagen und mich verrückt anzuziehen, und jemand bezahlt mich dafür - es ist unglaublich." Dog days are over for now ...
Zur laut.de-Review des Albums
von maomoondog um # 12:43 in (Indie-) Pop | 1 Kommentar | TrackBack (0) | Artikel versenden
Sonntag, 30.08.2009
School Of Seven Bells: My Cabal (Live Session)
Nachdem einige Monate des Jahres 2009 ins Land gezogen sind, dürfen uns School Of Seven Bells ohne Probleme ein zweites Mal beehren. Zu ihrer Single My Cabal wählte ich diesmal jedoch nicht das offizielle Musikvideo, sondern den BBC-Mitschnitt einer Live Session, bei dem auch die sonst eher im Hintergrund stehende Claudia Deheza (am Keyboard) an der Seite ihrer Zwillingsschwester Alejandra und Benjamin Curtis zu bewundern ist. Enjoy!
Album: Alpinisms (2008)
von maomoondog um # 16:43 in Live Performances | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Mittwoch, 19.08.2009
PLUS 2009 Special: dan le sac Vs Scroobius Pip
Die Stimmung war wieder großartig, man selbst wird als Festivalbesucher immer routinierter - Bier war dieses Jahr endlich reichhaltig vorhanden - und auch wenn man aufgrund der verspäteten Anreise nur gut ein Drittel des Line-Ups bewundern konnte bzw. wollte, fand sich darunter doch die ein oder andere Überraschung.
Davon nehme ich die bereits das zweite Mal am PLUS vertretene und von mir noch viel öfter erlebte Mediengruppe Telekommander aus, deren Auftritt mich wieder entgegen anderslautender Rezensionen vollends begeisterte bzw. erschöpfte. Nein, der Höhepunkt war bereits am Freitag erreicht, als der für dieses beschauliche Festival eher ungewöhnlich bekannte und internationale Act dan le sac Vs Scroobius Pip die Menge zum tanzen brachte. Feinster UK-HipHop der sogar ausgesprochene Skeptiker dieses Genres wie mich begeistern konnte, ein bisschen so oder gar noch mehr als die österreichischen Texta vor zwei (oder drei?) Jahren.
Deshalb an dieser Stelle ein Special mit einer Reihe von Videos des britischen Duos DAN LE SAC VS SCROOBIUS PIP
LETTER FROM GOD TO MAN
Look For The Woman
The Beat That My Heart Skipped
Thou Shalt Always Kill
von maomoondog um # 13:23 in Entdeckungen | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Donnerstag, 23.07.2009
Modest Mouse: Satellite Skin
Auch wenn der vor wenigen Jahren hinzugestoßene Johnny Marr (Gitarrengott der Smiths) weiter zur Formation gehört, ist sein auf "We were dead before the ship even sank" noch überdeutlicher Einschlag auf der im August erscheinenden EP No One's First and You're Next verschwunden. Kein Problem für mich, ich finde die Band mit und ohne die Marrschen Töne genial!
Hier die erste und bis dato als einzige mit dazugehörigem Musikvideo ausgestattete der drei (!) Singles dieser EP:
Satellite Skin
Album: No One's First and You're Next (2009)
von maomoondog um # 22:44 in (Indie-) Rock | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden
Samstag, 20.06.2009
Bat For Lashes: Daniel
Album: Two Suns (2009)
LAUT.DE - Bat For Lashes sind das Tagtraumwerk von Natasha Khan. Die Tochter einer englischen Mutter und eines pakistanischen Vaters reist von Kindesbeinen an um die Welt, denn ihr Erzeuger ist Trainer der pakistanischen Squash-Nationalmannschaft. Die Sommer verbringt die heute in der englischen Küstenstadt Brighton ansässige Künstlerin in Südasien, die restliche Zeit in Hertfordshire.
Khan graduiert in den Fächern Film und Musik. Beeinflusst von Minimal Music-Ikone Steve Reich, verdient sie ihr Brot zunächst als Multimedia-Designerin, wird dann Kindergärtnerin und findet erstmals die Zeit, sich an eigenen Stücken zu versuchen. Als Auslöser funktioniert ein Traum, in dem ihr der komplette Song "Horse & I" erscheint.
"Das Songwriting ist bei mir ein sehr visueller Prozess", erklärt die Multiinstrumentalistin, die mit She Bear auch ein Label ihr Eigen nennt. "Ich gehe an einen geistigen Ort voller Charaktere, Farben und Landschaften. Die musikalische und die visuelle Seite ergänzen und befruchten sich gegenseitig, sie sind wie Bruder und Schwester." Passend dazu erscheint Khan 2009 auf dem Cover des Mode- und Lifestyle-Magazins Dazed & Confused.
Im dazugehörigen Interview beschreibt sie zum einen ihr eigenes Schönheitsideal ("Ich möchte zeigen, dass man schön, selbstbewusst und stark sein kann, ohne sich Erwartungen anderer Leute zu beugen"), zum anderen das zweite Album "Two Suns". Zum Zweck der Inspiration war die Songwriterin nach New York und in die Joshua Tree-Wüste gereist. Dieser Antagonismus von Stadt und Natur prägt das Werk, neben "Native American-blessed mushroom chocolate", die laut Interview bei der Ideenfindung geholfen haben könnte. Yeasayer aus Brooklyn übernehmen im Studio die Beat- und Drumprogrammierung, außerdem findet sich ein Duett mit Scott Walker.
Nicht wenige Kritiker verorten die Brightonerin vorschnell in der Schublade "britische Björk". Tatsächlich scheint der Kunstanspruch der Isländerin bei Bat For Lashes durch. Ebenfalls in der Referenzliste stehen aber in völliger Gleichberechtigung Cat Power, Sixousie Sioux und Kate Bush. Und draußen vor der Studiotür warten noch Devendra Banhart, Jarvis Cocker, M.I.A. und Thom Yorke in der Schlange der Bewunderer. Letzterer wählt "Horse & I" 2006 in seine persönliche TopTen-Songliste und lädt die Band ins Vorprogramm der 2008-Radiohead-Tour.
"Ich liebe das Cembalo, die sexy Gespensterstimmen und die gestrichenen Sägen", schwärmt der Radiohead-Sänger. "Dieser Song scheint aus der Welt der Gebrüder Grimm zu stammen, und ich fühle mich wie ein Wolf." Ob die Jury des Mercury Prize beim Album-des-Jahres-Vorschlag "Fur And Gold" 2007 genauso fühlt, ist nicht überliefert. Im Folgejahr werden Bat For Lashes bei den Brit Awards für "Best British Breakthrough Act" and "Best British Female" nominiert. Bis die ersten Trophäen in Natasha Khans Regal stehen, sollte also nur eine Frage der Zeit sein.
Zur laut.de-Review des Albums
von maomoondog um # 19:45 in Geheimtipp | Kommentieren | TrackBack (0) | Artikel versenden